Die
größte Kraft des Universums
Ein
altes Märchen erzählt von den Göttern, die zu entscheiden hatten, wo sie
die größte Kraft des Universums verstecken sollten, damit sie der
Mensch nicht finden könne, bevor er dazu reif sei, sie
verantwortungsbewusst zu gebrauchen.
Ein
Gott schlug vor, sie auf der Spitze des höchsten Berges zu verstecken,
aber sie erkannten, dass der Mensch den höchsten Berg ersteigen und die
größte Kraft des Universums finden würde, bevor er reif dazu sei. Ein
anderer Gott sagte, lass uns diese Kraft auf dem Grund des Meeres
verstecken.
Aber wieder erkannten sie, dass der Mensch auch diese Region
erforschen und die größte Kraft des Universums finden würde, bevor er
dazu reif sei.
Schließlich sagte der
weiseste Gott:“Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die größte Kraft des
Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird niemals dort danach
suchen, bevor er reif genug ist, den Weg nach Innen zu gehen.“
Und so
versteckten die Götter die größte Kraft des Universums im Menschen
selbst und dort ist sie noch immer und wartet darauf, dass wir sie in
Besitz nehmen und weisen Gebrauch davon machen.
( Quelle
unbekannt )
Zwei Wölfe
Eines
Abends erzählte ein alter Cherokee-Indianer seinem Enkelsohn von einem
Kampf, der in jedem Menschen tobt.
Er sagte: „Mein Sohn, der
Kampf wird von zwei Wölfen ausgefochten, die in jedem von uns
wohnen.“
Einer ist böse.
Er ist der Zorn, der Neid,
die Eifersucht, die Sorgen, der Schmerz, die Gier, die Arroganz, das
Selbstmitleid, die Schuld, die Vorurteile, die Minderwertigkeitsgefühle,
die Lügen, der falsche Stolz, und das Ego.
Der andere ist gut.
Er ist
Freude, der Friede, die Liebe, die Hoffnung, die Heiterkeit, die Demut,
die Güte, das Wohlwollen, die Zuneigung, die Großzügigkeit, die
Aufrichtigkeit, das Mitgefühl und der Glaube.
Der Enkel dachte einige Zeit
über die Worte seines Großvaters nach, und fragte dann: Welcher der
beiden Wölfe gewinnt?
Der alte Cherokee antwortete: „Der, den
du fütterst.“
( Quelle unbekannt )Die Leute von Athen
Eines Tages bat ein Reisender einen griechischen Weisen um eine
Auskunft:
"Sag mir, guter Man, wie sind denn die Leute in
Athen? Kann man mit ihnen auskommen, kann man ihnen trauen?"
Der Grieche sagte zum Fremden: "Sag du mir zuerst, woher
du kommst und was dort für Leute leben!"
Der Reisende runzelte die Stirn und antwortete: "Ich komme
aus Argos. Die Menschen dort taugen nichts. Sie sind Lügner,
faule Bäuche, Tagediebe. Sie streiten den ganzen Tag! Ich bin
heilfroh, endlich dort weg zukommen!"Darauf erwiderte der Weise: "Schade, junger Mann, dass
ich dich enttäuschen muß. Du wirst die Leute in Athen
nicht anders finden als die von Argos, von wo du kommst!"
Wenig später kam ein anderer Reisender und stellte dem
Weisen die gleiche Frage: "Wie sind denn die Leute in Athen?"
Als der Grieche sich auch bei ihm nach seiner Herkunft und den
Bewohnern seiner Stadt erkundigte, meinte der Mann: "Ach, ich
komme gerade von Argos, und die Leute dort sind freundlich, ich mag
sie gut leiden. Eigentlich bin ich ungern von dort weggezogen..."
Jetzt lächelte der Weise und sagte schmunzelnd: "Junger
Freund, ich freue mich, dir mitteilen zu können, dass die Leute
von Athen genauso sein werden, wie die in Argos. Du wirst glänzend
mit ihnen auskommen, und du wirst dich dort bald zu Hause fühlen."
( Äsop )
Achte auf Deine
Gedanken,
denn sie werden zu Worten.
Achte auf Deine Worte,
denn sie werden zu Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen,
denn sie werden zu Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal.
( aus
Talmud )
Man kann einem
Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu
entdecken
( Galileo
Galilei )
Der eine wartet, dass die Zeit sich
wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt.
( Dante Alighieri )
Alle sagten, dass geht nicht.
dann
kam einer, der wusste das nicht und hat's einfach gemacht.
( Quelle unbekannt )
Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben:
Sterne, Blumen und Kinder.
( Dante
Alighieri )
Phantasie ist wichtiger als Wissen.
( Albert Einstein )
Für den gläubigen Menschen
steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller
seiner Überlegungen.
( Max Planck )
Geh deinen Weg und lass die Leute reden.
( Dante
Alighieri )
Volker Murawski, Heiler, Lüneburg